Deutscher Gewerkschaftsbund

12.11.2015

Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht in Eberswalde

Kranzniederlegungen, Redebeiträge und Kerzen am Ort der ehemaligen Synagoge

Zahlreiche Eberswalderinnen und Eberswalder folgten dem Aufruf ihres Bürgermeisters Friedhelm Boginski und kamen am 09. November 2015 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 77. Jahrestages der Pogromnacht an den Gedenkort „Wachsen mit Erinnerung“ - der Stelle, wo 1938 die Eberswalder Synagoge den Flammen der Nationalsozialisten zum Opfer fiel.

Der Kreisverband Barnim in der DGB-Region Ostbrandenburg beteiligte sich bei dieser Gedenkveranstaltung. „Angesichts der gegenwärtigen Situation in Deutschland, wo flüchtende Menschen Schutz und Zukunftsperspektiven in unserem Land suchen, teilweise aber mit fremdenfeindlichen und rassistischen Parolen und Protesten konfrontiert werden, ist es unsere Pflicht, an das Geschehene zu erinnern und es nicht erneut zuzulassen, dass Menschen verfolgt, verjagt und misshandelt werden“, sagt Ralf Kaiser, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Barnim.

 

9.november gedenkveranstaltung

DGB Ostbrandenburg

9.november Eberswalde

DGB Ostbrandenburg

Die Gedenkveranstaltung wurde durch den Bürgermeister Friedhelm Boginski eröffnet. Er bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt für die Teilnahme und stellte erfreut fest, dass es jährlich immer mehr Menschen werden, die seinem Aufruf zum Gedenken folgen.

Pfarrer Hanns-Peter Giering sprach als Vertreter des ökumenischen Arbeitskreises zu den Teilnehmenden. Er nahm Bezug auf die Geschichte und Historie der jüdischen Gemeinde der Stadt Eberswalde sowie auf das jüdische Gotteshaus an dieser Stelle und das besiegelte Ende des freien jüdischen Lebens im November 1938. Er berichtete vom Schicksal, von der Flucht und der Ermordung bekannter jüdischer Eberswalder Persönlichkeiten, wie zum Beispiel des Rechtsanwalts Ludwig Sandberg, nach dem auch eine Straße in Eberswalde benannt ist.

Begleitet wurde die Gedenkveranstaltung musikalisch durch das Klezmer Ensemple „Harry´s Freilach“ aus Berlin mit jüdischen Musikstücken.


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