Deutscher Gewerkschaftsbund

23.11.2015

Schwedter Schüler organisierten Friedensaktion

Für den 21. 11. 2015 um 18:00 Uhr hatten zwei junge Leute - beide Schüler des Schwedter Gymnasiums - die Schwedter Bürger zu einer kleinen Aktion als Zeichen den Willens nach Frieden in der Welt aufgerufen. Sie organisierten einen sogenannten "Walk of Peace" durch Schwedt.

Die beiden Gymnasiasten legten in bewegenden Worten ihre Motivation zu dieser Aktion dar. Die Anschläge in Paris waren für sie der Anlass, ihre Betroffenheit, Unverständnis  und Ablehnung jeglicher Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzung mit anderen Menschen zu teilen: "Wir sind beide auf diese Idee gekommen, als wir gesehen haben, dass es in Berlin so einen Walk of peace gibt. Wir wollen heute den Frieden in den Mittelpunkt unserer Begegnung stellen und sind froh, dass so viele Leute gekommen sind", sagte Abiturientin Nina Schwarz, die zusammen mit ihrem Freund Hendrik Deleroi aus der 11. Klasse des Angermünder Einstein-Gymnasiums, die Idee zu diesem Friedensmarsch hatte. Dieser fügte hinzu: "Ich habe gemerkt: Reden hilft mir in meiner Trauer."

Beide brachten zum Ausdruck, dass die Attentäter keine Liebe in sich trugen, denn wer liebt, der kann nicht solchen Hass entwickeln und derartig verblendet durch die Welt gehen.

Mehrere Mitglieder des Kreisverbandes waren anwesend und unterstützten  mit rund 150 weiteren Schwedter Bürgern die Friedenaktion. "Die Aktion ist gerade, weil sie von jungen Einwohnern aus Schwedt in Eigeninitiative organisiert worden ist, nicht hoch genug einzuschätzen und gibt Hoffnung", so die DGB-Kreisverbandsvorsitzende für die Uckermark, Marianne Wendt.

Der Friedensmarsch, an dem sich auch viele Kinder und Jugendliche beteiligten, ging vom Vierradener Platz zum Platz der Befreiung, wo die Teilnehmenden am Mahnstein für Frieden Kerzen in Form eines Friedenssymbols zum Gedenken und zur Mahnung aufstellten und einige Bürger und Bürgerinnen spontan das Wort ergriffen. Teilnehmer aus Angermünde und Schwedt waren froh, sich zu sehen und Trost zu spenden. Viele haben die Terroranschläge von Paris noch nicht verarbeitet und Angst vor einem Krieg.

 


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