Deutscher Gewerkschaftsbund

30.11.2016

DGB fordert: Kürzungen im Busverkehr stoppen!

Linienkürzungen bei der UVG in der Kritik

Zu den geplanten Kürzungen bei der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) erklärt die DGB-Kreisvorsitzende Marianne Wendt:

Die geplanten Kürzungen bei der UVG sind nicht nur unverständlich, sondern würden sich auch katastrophal auf unsere Region auswirken. Der Öffentliche Personennahverkehr ist zu wichtig für eine lebenswerte Region, als dass man ihn als Spardose missbrauchen kann. Ein attraktiver und gut ausgebauter Busverkehr muss das Ziel sein, damit sich mehr Menschen in der Uckermark ansiedeln und eine Perspektive haben. Die Kreisverwaltung versucht hier auf dem Rücken der Beschäftigten und der Pendler ihre jahrelange verfehlte Politik mit weiteren Einsparungen zu lösen. So wird der Landkreis noch unattraktiver für eine wirtschaftliche Entwicklung und noch weniger Menschen werden den ÖPNV nutzen.

Wir wenden uns deshalb entschieden gegen die geplanten Kürzungen und unterstützten jede Initiative, diese zu stoppen. Der Ausbau des Busverkehrs muss Ziel einer guten Politik sein. Die aktuellen Pläne führen aber in eine Sackgasse und schaden der ganzen Region. Die Kreistagsabgeordneten und die Verwaltung an der Spitze müssen endlich verstehen, dass der Nahverkehr eben kein Luxus sein darf, sondern Grundlage einer guten Entwicklung für alle Menschen in der Uckermark ist.

Der DGB spricht sich aber durchaus für  eine  Prüfung der Effektivität von Linien, den eventuellen Einsatz von kleineren Bussen auf wenig frequentierten Linien und Veränderung von Taktzeiten aus. Bevor die entsprechenden Ergebnisse jedoch nicht vorliegen, darf der Verkehrsvertrag mit so enormen Streichungen nicht beschlossen werden!


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