Deutscher Gewerkschaftsbund

16.02.2016

Internationaler Frauentag 2016

Frauentagsveranstaltungen in der DGB-Region Ostbrandenburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der DGB-Region Ostbrandenburg wird es mehrere Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, geben, die der DGB und seine Kreisverbände organisieren oder an denen er sich beteiligt.

Rund um den Internationalen Frauentag werden Frauen durch unterschiedliche Arten von Veranstaltungen gewürdigt: am Sonntag, dem 5. März in Beeskow im DGB-Kreisverband Oder-Spree, am Dienstag, dem 8. März, in Schwedt/Oder, Prenzlau und Angermünde in der Uckermark, sowie ebenfalls am Internationalen Frauentag, 8. März, in Strausberg und Hoppegarten (Kreis Märkisch Oderland) und am Sonntag, dem 13. März im Barnim in Eberswalde.

Hier ein Überblick über die Veranstaltungen im Einzelnen:

BEESKOW

Der DGB-Kreisverband Oder-Spree und das Soziale Zentrum "Haltestelle" des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin laden am 5. März von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr engagierte Frauen im Landkreis Oder-Spree zu einer internationalen Runde in "Willys Schankwirtschaft" nach Beeskow ein, wo gemeinsam mit im Landkreis lebenden, geflüchteten Frauen zum Thema "Die Frau in der Gesellschaft" diskutiert wird. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmerinnen eine Kaffeetafel mit einem unterhaltsamen Programm. Unterstützt wird diese Veranstaltung - eine von zahlreichen im Land Brandenburg im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche - von der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten des Landkreises, Birgit Bartolf.

SCHWEDT/ODER

Ein Bündnis, das sich für die derzeit in Schwedt wohnenden Geflüchteten einsetzt und an dem der DGB-Kreisverband Uckermark aktiv beteiligt ist, lädt am Dienstag, 8. März alle Frauen, die sich momentan im Asyl- und Aufenthaltsverfahren befinden, zusammen mit ihren Kindern von 16.00 bis 19.00 Uhr in das Evangelische Gemeindezentrum zu einem geselligen Beisammensein und Austausch ein. Für eine Kinderbetreuung ist währenddessen gesorgt. An dieser Veranstaltung nehmen außerdem ehrenamtlich engagierte Gewerkschafterinnen teil. Aktive Gewerkschafterinnen werden außerdem in Prenzlau und in Angermünde vom DGB-Kreisverband Uckermark anlässlich des Internationalen Frauentages zu Kaffee und Kuchen eingeladen, um sich bei den Frauen für ihr ehrenamtliches Engagement in den Gewerkschaften zu bedanken.

STRAUSBERG/HOPPEGARTEN

Ebenfalls am Dienstag, 8. März, wird der DGB-Kreisverband Märkisch-Oderland gemeinsam mit KollegInnen des ver.di-Bezirkes Frankfurt (Oder)  am Vormittag in den drei Strausberger KiTas bzw. Horts "Sonnenschein", "Wirbelwind" und "Strausseestrolche", der Hoppegartener Einrichtung "Das Entdeckerland - KiTa Bernd Döberitz" sowie im Seniorenzentrum der AWO Am Mühlenberg in Strausberg den dort beschäftigten Kolleginnen Blumen überreichen. Mit der Aktion soll auch auf über das nach wie vor existierende geschlechtsspezifische Lohngefälle informiert werden, wobei Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger Gehalt bekommen als Männer. In den sozialen Bereichen wie Pflege und Erziehung sind es bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit sogar bis zu 37 Prozent weniger. Im Vergleich mit allen anderen europäischen Mitgliedsstaaten ist der Lohnunterschied zwischen Frau und Mann in Deutschland am größten - auch darüber will der DGB am Internationalen Frauentag informieren und diskutieren.

EBERSWALDE

Eingeladen in der DGB-Region Ostbrandenburg wird am Sonntag, 13. März nach Eberswalde zu einer Frauentagsfeier mit Gewerkschafterinnen, veranstaltet vom DGB-Kreisverband Barnim. Kreisverbandsvorsitzender Ralf Kaiser lädt engagierte Gewerkschafterinnen im Landkreis Barnim zu einem angenehmen, erholsamen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und der Kabarettgruppe "Werbellinsegnitzen" ein. Interessierte melden sich bitte bei ihrer Gewerkschaft für die Veranstaltung an.  

Natürlich finden viele Veranstaltungen auch in diesem Jahr im Rahmen der alljährlichen Brandenburgischen Frauenwoche statt.

 

Frauentag-Logo

DGB

Im Aufruf der DGB-Frauen heißt es:

Meistens ist es die Frau, die zusätzlich zur Arbeit für Kind und Haushalt sorgt - für viele Frauen nur mit einem Teilzeit- oder Minijob möglich. Jede Zweite arbeitet Teilzeit; die meisten davon ein ganzes Arbeitsleben lang. Dabei ist vor allem Teilzeit mit wenigen Arbeitsstunden mit Nachteilen verbunden: beim Einkommen, bei der Karriere und der sozialen Sicherung.

Und es sind vor allem Frauen - in Deutschland lebende und nach Deutschland geflüchtete - die von sozialen Härten betroffen sind. Ebenso und noch mehr betroffen sind ihre Kinder.

Vor allem Frauen möchten ihre Arbeitszeit gerne ausweiten, immer mehr Männer möchten ihre Stundenzahl reduzieren oder auch die Einteilung der Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familien-, Berufs- und Privatleben mitbestimmen. Dies ist derzeit häufig wegen starrer Arbeitszeitregelungen und Präsenzkultur nicht möglich.

Gewerkschaften setzen am internationalen Frauentag 2016 ein Zeichen 

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern deshalb Arbeitszeitsouveränität für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer innerhalb eines entsprechenden gesetzlichen Rahmens. Das im Teilzeit- und Befristungsgesetz enthaltene Recht auf Teilzeit soll für alle Beschäftigten gelten, unabhängig von der Größe des Betriebes, in dem sie arbeiten. Es soll rechtlich ermöglicht werden, Teilzeit befristet zu arbeiten, nach Bedürfnissen in bestimmten Lebensphasen. Dies beinhaltet auch einen gesetzlichen Anspruch auf Rückkehr-Recht in Vollzeit.

 

Die Frauen im DGB machen sich stark für eine geschlechtergerechte Verteilung der Arbeitszeit und eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen über alle Lebensphasen hinweg. Deshalb lasst uns gemeinsam HEUTE FÜR MORGEN ZEICHEN SETZEN!


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