Deutscher Gewerkschaftsbund

01.09.2014

Industriefest Prenzlau am 30. August 2014

Am vergangenen Samstag, dem 30. August 2014, fand zum 6. Mal das Industriefest in Prenzlau statt. Dieses seit 1999 alle drei Jahre stattfindende Event in Form eines Tages der offenen Tür mit Volksfestcharakter, bei dem sich die lokal ansässigen Firmen präsentierten, wurde vom Wirtschaftsforum Prenzlau organisiert.  Auch die Gewerkschaften als Wirtschafts- und Sozialpartner waren – ebenfalls traditionell – mit ihren Informationsständen vor Ort.

Die IG Metall, als für viele Kollegen und Kolleginnen sowie Betriebsräte in den dortigen Betrieben wichtiger Ansprechpartner, präsentierte sich gemeinsam mit dem DGB-Kreisverband Uckermark, der DGB-Region Ostbrandenburg und der NGG mit einem deutlich von weitem erkennbaren Pavillon. Es gab viele Gespräche der Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen mit Besuchern des Industriefestes. Mit großem Engagement beteiligten sich die ehrenamtlichen Mitglieder des DGB-Kreisverbandes Uckermark, vertreten unter anderem durch den stellvertretenden Vorsitzenden Frank Bornschein und den Vertreter für die Jugend, Christopher Wieprecht.

Der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Ostbrandenburg, Peter Ernsdorf, hat auf einer Talkshow im Rahmen des Industriefestes die Notwendigkeit und Bedeutung von Tarifvereinbarungen und der Mitbestimmung durch Betriebsräte, von denen es gute Beispiele auch in Betrieben dieses Gewerbegebietes gibt, hervorgehoben. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Prenzlau im Besonderen und Uckermark im Allgemeinen mit dem Energiesektor wird auch von Mitbestimmung und Guter Arbeit getragen. An der Diskussion nahmen neben dem Brandenburgischen Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers auch Vertreter und Geschäftsführer anliegender Firmen sowie der IHK und der Bürgermeister der Stadt Prenzlau, Hendrik Sommer, teil. Nico Faupel, Gewerkschaftssekretär der IG Metall äußerte sich angenehm überrascht über die gute Resonanz der Gewerkschaftsvertretung zum Fest bei den Kollegen und Kolleginnen in den Betrieben. Auch die Gewerkschafterinnen Christine Schill und Angelika Bogs von der NGG waren mit ihren Informationsangeboten vor Ort und zeigten sich zufrieden über das Interesse vieler Besucher. Ralf Kaiser, Gewerkschaftssekretär der DGB-Region Ostbrandenburg mit Betreuungsbereich Uckermark und Barnim, freute sich über das Engagement der Kolleginnen aus Schwedt (Oder) und Prenzlau, die mit ihrem Einsatz den sichtbaren Erfolg der Gewerkschaftspräsentation auf dem Industriefest erst ermöglichten.

Am Rande der Diskussionsrunde zur Industriepolitik erklärte der Europaminister Brandenburgs auch das Vorhaben der Landesregierung, zukünftig deutsch-polnische Projekte, die mit europäischen Mitteln unterstützt werden, vorzufinanzieren. Das soll besonders kleineren, aber sehr wichtigen Projekten in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit helfen, die selbst keine Vorfinanzierung leisten können. "Diese Information", freut sich Frank Techen, Regionsgeschäftsführer der DGB-Region Ostbrandenburg und Vizepräsident des deutsch-polnischen Interregionalen Gewerkschaftsrates (IGR) Viadrina, "ist eine gute Nachricht und wird die Zusammenarbeit in vielen Bereichen beidseitig der Oder (Odra) verbessern helfen". Auch Techen zeigte sich mit dem Verlauf des Industriefestes aus Sicht der Gewerkschaften sehr zufrieden und dankte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen KollegInnen für ihren Einsatz, die ein solches gemeinsames Auftreten der Gewerkschaften in Ostbrandenburg ermöglichte. Auf dem gesamten Gewerbegebiet haben in Form eines Familienfestes die verschiedensten Aktivitäten stattgefunden. Von Kinderbetreuung durch IG Frauen, musikalische Unterhaltung, Bühnenprogramm mit verschiedenen Künstlern, Präsentation regionaler Firmen und Anbieter, bis hin zur Tombola, dessen Erlös wieder einer sozialen Einrichtung gespendet wird. Auch für das leibliche Wohl wurde selbstverständlich wieder gesorgt. Dafür sorgten umliegende Firmen, wie die UVG, die Uckermärkische Milch GmbH, Roseneis, die Reserv GmbH und natürlich auch Enertrag und die aleo solar AG.


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