Deutscher Gewerkschaftsbund

08.11.2015

Ausstellung über Rollenbilder in der Werbung

vom 25.11.-7.12.2015 im Kreishaus Eberswalde

Ab Mittwoch, 25. November 2015 zeigt der DGB, Region Ostbrandenburg, im Zusammenhang mit der internationalen Aktionswoche „Nein zu Gewalt an Frauen“, die alljährlich rund um den 25. November auf Initiative der Menschenrechtsorganisation Terres des Femmes durchgeführt wird, eine Ausstellung mit dem Titel „Kauf mich – über Rollenbilder in der Werbung“.

Diese Wanderausstellung widmet sich der Frage, welche Geschlechterrollen Werbung transportiert und wie sie damit unsere Gesellschaft prägt. Die von der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden konzipierte Wanderausstellung wird vom bis zum 7. Dezember 2015 im Foyer des Kreishauses Eberswalde während der Öffnungszeiten zu sehen sein.

Zur Vernissage am 25. November 2015, 16.00 Uhr, spricht die Beauftragte für Migration, Integration und Gleichstellung des Landkreises Barnim, Marieta Böttger. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

ausstellungstafel

Stadt Dresden

auszug aus ausstellung

Zur Ausstellung: auf 27 Tafeln im A1-Format werden aktuelle Beispiele aus der Anzeigen- und Printwerbung der Stadt Dresden mit sexistischem, die Menschenwürde verletzenden und/oder diskriminierendem Inhalt gezeigt und interpretiert. Die Kuratoren wollen damit zum einen für dieses Thema sensibilisieren; zum anderen soll der kritische Blick der Besucher und Besucherinnen mit den aus dem Leben gegriffenen und authentischen Werbebotschaften geschärft werden. Ganz nebenbei ist diese Ausstellung aber auch sehr unterhaltsam und zuweilen sogar unfreiwillig komisch.

Frank Techen, Regionsgeschäftsführer beim DGB Ostbrandenburg, erklärt: Wir haben diese Ausstellung im Rahmen der brandenburgischen Frauenwoche und des internationalen Aktionstags am 25.11. zur Beseitigung von Gewalt an Frauen und Mädchen nach Eberswalde geholt. Der Aktionstag wurde 1981 von Menschenrechtsorganisationen wie Terre des femmes ins Leben gerufen, um Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen zu bekämpfen. Frauen- und auch männerfeindliche Werbung ist strukturelle Gewalt und Thema dieser Ausstellung. Die Gewerkschaften vertreten die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und setzen sich für Geschlechterdemokratie sowie gegen sexistische Gewalt ein, sei es am Arbeitsplatz, zu Hause, im Freundeskreis oder eben in Werbebotschaften".

Nach wie vor gehen beim vor vierzig Jahren gegründeten deutschen Werberat  die weitaus häufigsten Beschwerden aufgrund  von frauendiskriminierender Werbung ein; ebenso sieht es mit der Begründung der Aussprache öffentlicher Rügen durch den Werberat aus. Es liegt also noch viel Aufklärung vor uns!

Die Ausstellungskataloge können vor Ort am Tag der Ausstellungseröffnung und dann, solange der Vorrat reicht, kostenfrei mitgenommen werden. Weitere Begleitkataloge sind bei Interesse beim DGB-Ostbrandenburg Eberswalde, Grabowstraße 49, erhältlich.

 


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