Deutscher Gewerkschaftsbund

26.03.2012
Frankfurt / Oder

BLOCKADE DES NEONAZI-AUFMARSCHES IN FRANKFURT (ODER) AM 24. MÄRZ 2012 erfolgreich

Gemeinsam Solidarität zeigen - Keine Nazis in Frankfurt/Oder

Der DGB Ostbrandenburg unterstützte den folgenden Aufruf des Frankfurter Bündnisses "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" und ein setzte ein deutliches Zeichen der Solidarität . Wir lassen uns und die KollegInnen - weder in Polen noch in anderen Ländern - gegenseitig ausspielen und wir lehnen jede Form menschenverachtender Ideologie nicht nur ab, sondern stellen uns dem geschlossen und konsequent entgegen!

 

Aus dem Aufruf:

Mit der Demonstration unter dem Motto “Raus aus der EU und Grenzen dicht!” versuchen die Neonazis, Ressentiments gegenüber Europa und vor allem gegenüber Polen aufzugreifen und Ängste zu schüren. Hinzu kommt, dass im Aufruf der Demonstration der Nationalsozialismus verherrlicht wird.

Rassistischen Vorurteilen muss ein deutliches Zeichen der Solidarität entgegengesetzt werden!

Als Redner für den Aufmarsch ist der führende NPD-Funktionär Udo Pastörs angekündigt. Mit der Demonstration kommt es zu einem Schulterschluss zwischen der rechten Partei und der militanten Kameradschaftsszene. Für die Demonstration mobilisiert insbesondere die neonazistische Kameradschaft “Freundeskreis Nordbrandenburg”. Diese ging aus der „Kameradschaft Märkisch-Oder-Barnim“ hervor, die sich 2010 angesichts des zivilgesellschaftlichen Drucks sowie der erfolgreichen Proteste und Blockaden des Bündnisses Brandenburg Nazifrei auflöste.

Frankfurt (Oder) weiterhin kein Ort für Neonazis!

Menschenverachtendes Gedankengut darf nicht auf die Straßen Frankfurts getragen werden. Wir stellen uns offensiv einer Ideologie entgegen, die Menschen als nicht gleichwertig erachtet. Wir akzeptieren nicht, dass Menschen als ethnisch, sexuell, religiös oder anderweitig als anders markiert, diskriminiert, ausgegrenzt und angegriffen werden.

Wir setzen den Neonazis eine demokratische und antifaschistische Kultur entgegen!

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ besteht aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteur_innen der Städte Frankfurt (Oder) und Słubice und des Landes Brandenburg. Hier finden Bürger_innen sowie Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, antifaschistische Initiativen und Vereine ihren Platz.

Gemeinsam werden wir am 24. März den Neonaziaufmarsch mit friedlichen Massenblockaden verhindern. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, sich dem Neonaziaufmarsch entgegenzustellen. Zahlreiche Beispiele der Vergangenheit zeigen, wie erfolgreich Menschen ein Zeichen gegen Rechts setzen können, indem sie gemeinsam Zivilen Ungehorsam leisten. Wir sehen uns in der Tradition von Städten wie Bernau, Strausberg, Neuruppin, Berlin, Warschau und Dresden. Auch an diesen Orten wurden rechte Aufmärsche durch das beherzte Engagement von Bürger_innen verhindert.

Gemeinsam können wir den Neonaziaufmarsch in Frankfurt (Oder) verhindern!

Frankfurt (Oder) darf kein Ort für Nazis sein!


Nach oben

DGB Rechtsschutz

VIDEO


Annelie Buntenbach auf rentenpolitischer Tour bei Eberswalder Wurst

DGB-Rentenkampagne

Logo Claim DGB-Rentenkampagne: Rente muss für ein gutes Leben reichen
DGB

Steuerrechner

DGB-Steuerrechner in weißer Schrift mit Motto "Entlastung für 95 Prozent"
DGB

Wir empfehlen

gegenblende.de
dgb.de/einblick

DIREKT ZU IHRER GEWERKSCHAFT

Mitglied werden!