Deutscher Gewerkschaftsbund

09.11.2018
#UNTEILBAR Eberswalde

Solidarität statt Ausgrenzung!

 

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

„Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.“, sagt Sebastian Walter, DGB-Regionsgeschäftsführer Ostbrandenburg.

Ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Parteien und Verbänden sowie der Student/Innen der HNEE, bereitete sich auf das Zusammenkommen des Bündnisses „Heimatliebe Brandenburg“ vor und rief zum Protest auf.

#UNTEILBAR Eberswalde – lautet die Devise! Um 13:00 Uhr versammelte sich das weltoffene und tolerante Bündnis auf dem Bahnhofvorplatz. Der DGB-Kreisverband Barnim meldete die Versammlung und Demonstration für das Bündnis an. 40 Minuten später setzte sich der Demo- Zug in Richtung Marktplatz in Bewegung. 350 Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, folgten dem Lautsprecherwagen und dem Leitbanner „Tolerantes Brandenburg“.

Am Kirchhang, in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz, warteten schon viele Menschen auf den friedlichen Demo-Zug. Nach ein paar Grußworten, unter anderem vom DGB-Kreisverbandsvorsitzenden im Barnim, Ralf Kaiser sowie des Eberswalder Bürgermeisters Friedhelm Boginski, wurde mit Livemusik lautstark deutlich gemacht, dass hier und überall Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Hass unerwünscht sind.


 

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