Deutscher Gewerkschaftsbund

15.03.2018
DGB Kreisverband Uckermark mit Workshop im Gymnasium

Gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassimus

 

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville in Süd-Afrika in Reaktion auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung" ausgerufen. (Quelle:unesco.de)

Seit 2012 organisiert das Schwedter Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rassismus, dem auch der DGB-Kreisverband Uckermark angehört, einen Aktionstag im Schwedter Gauß-Gymnasium mit Schülerinnen und Schülern der siebten und achten Klasse. Die Bündnispartner und weitere Akteure aus Berlin und Brandenburg führen mehrere thematische Workshops mit den Schülerinnen und Schülern durch. In diesem Jahr waren es insgesamt 13. Der DGB war mit der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ dabei.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, sich mit der Geschichte der Zeit des Nationalsozialismus zu befassen und daraus ableitend mit der Ideologie der neonazistischen und rechtsextremistischen Strömung in Deutschland. Auf insgesamt 21 Tafeln erklärt diese Ausstellung neben der Ideologie die Strukturen dieser Bewegung innerhalb der Gesellschaft, Zusammenhänge und die Wechselwirkung gesellschaftlicher Erscheinungen.

Abschließend werden Gegenstrategien dargestellt. Es sind Anregungen für den Kampf gegen Neofaschisten und Werbung für das Engagement für Toleranz und Widerstand.  

Die Ausstellung wurde erstellt von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) unter Mitwirkung der Gewerkschaften.

 


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