Deutscher Gewerkschaftsbund

31.05.2018
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Zweiter Warnstreik bei Boryszew in Prenzlau

Trotz großer Hitze machten über 130 Beschäftigte vor dem Werkstor ihr Anliegen deutlich. Immer noch arbeitet ein Großteil für 8,84 Euro beim Autoteilezulieferer. Diese Zeiten sollen bald der Vergangenheit angehören, „dafür kämpfen wir und wir werden nicht aufhören, bis wir dieses Ziel erreicht haben“, ließen die Beschäftigten die Geschäftsführung eindeutig wissen. „Die Botschaft ist unmissverständlich“, sagte auch Peter Ernsdorf, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg. „Die Kolleginnen und Kollegen sind entschlossener denn je. Das sollten auch die Arbeitgeber so langsam verstehen und sich an den Verhandlungstisch bewegen.“


 

Zweiter Warnstreik bei Boryszew in Prenzlau

DGB Ostbrandenburg


„Boryszew hat in der Vergangenheit mehrere Millionen öffentliche Fördergelder erhalten und in allen anderen Standorten in Deutschland wird Tarif bezahlt – nur in Prenzlau nicht. Das ist ein Skandal. Ostbrandenburg darf keine Billiglohnregion mehr sein – dafür werden wir jeden Tag kämpfen.“ Machte Sebastian Walter, Regionsgeschäftsführer des DGB Ostbrandenburg deutlich.


 

Zweiter Warnstreik bei Boryszew in Prenzlau

DGB Ostbrandenburg


Der DGB Ostbrandenburg wird weiterhin alle Wege nutzen, um die Kolleginnen und Kollegen weiter zu unterstützen. Sie kämpfen für ihr Recht – eine Arbeit von der sie leben können.


 

Hier geht es zum Beitrag in der Märkischen Oderzeitung

 


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