Deutscher Gewerkschaftsbund

23.01.2018

Stilles Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

DGB Kreisverband Barnim ruft zur Teilnahme auf

Am Sonnabend, dem 27. Januar 2018, wird in Eberswalde an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Um 11 Uhr wird auf dem Karl-Marx-Platz eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung stattfinden.

Der 27. Januar wurde 1996 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt, auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. An diesem Tag wurde 1945 das Vernichtungslager Ausschwitz befreit. Seither werden am 27. Januar Kränze niederlegt und an Vergangenes und an die Opfer gedacht. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 darüber hinaus zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. 

In zahlreichen Städten Deutschlands wird seit vielen Jahren zum stillen Gedenken an diesem Tag aufgerufen. „Das Erinnern darf nicht abgeschlossen werden. Wir alle haben eine große Verantwortung daran, denn diese Geschichte wird uns immer begleiten“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Wie in den Jahren zuvor folgte der DGB-Kreisverband Barnim dem Aufruf des Eberswalder Bürgermeisters, am Mahnmal für die Opfer des Faschismus auf dem Eberswalder Karl-Marx-Platz Kränze und Blumen niederzulegen und in Stille der Opfer zu gedenken.

„Angesichts der Ergebnisse der zurückliegenden Bundestagswahl, dem zunehmenden Rechtsruck in diesem Land und zunehmender Übergriffe auf geflüchtete Menschen sowie politisch und religiös anders Denkender dürfen und werden nicht zulassen, dass sich so etwas wiederholt!“, begründet der Kreisverbandsvorsitzende des DGB im Barnim, Ralf Kaiser, das Engagement der Gewerkschaften. 

 

 

 


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