Deutscher Gewerkschaftsbund

09.05.2018
Beschäftigte legen Unternehmen lahm

Warnstreik bei Boryscew in Prenzlau

Die Firma Boryscew in Prenzlau ist ein Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie. Sie stellen hochwärtige Artikel, wie zum Beispiel Türhebel und Chromedekorteile für Audi, Merzedes und VW her.

Dafür bekommen die 350 Beschäftigten lediglich den Mindestlohn! Weit unter dem Tarif, weit unter dem, was an den anderen Standorten des Unternehmens den Beschäftigten gezahlt wird. Darum haben die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit der IG Metall versucht, ordentliche Tarifgespräche zu führen, doch das Unternehmen verweigerte die Zusammenarbeit mit der IG Metall. Also müssen andere Seiten aufgezogen werden!

Warnstreik! 120 Beschäftigte machten vor dem Werkstor deutlich, wie wichtig ihnen diese Forderung ist, unterstützt durch den DGB-Kreisverband Uckermark, der DGB-Region Ostbrandenburg sowie weiterer Sympatisanten. 

„Gerade in der Uckermark muss es endlich zur Normalität gehören, gut bezahlt zu werden und dafür brauchen wir Tarifverträge. Wir werden gemeinsam weiter alles dafür tun und fordern die Geschäftsführung auf, endlich an den Verhandlungstisch zu treten! Diese Auseinandersetzung steht für uns als DGB für den flächendeckenden Zustand der schlechten Tarifbindung. Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür, dass man nach Fachkräften schreit, aber keine ordentlichen Löhne zahlen will – für uns ist die Zeit der Zurückhaltung vorbei.“, machte Sebastian Walter, Regionsgeschäftsführer des DGB Ostbrandenburg im Nachgang deutlich.

 

Warnstreik bei Boryscew in Prenzlau

DGB Ostbrandenburg


 

- zur Seite der IG Metall Ostbrandenburg -

Warnstreik bei Boryscew in Prenzlau

 


 


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