Deutscher Gewerkschaftsbund

18.12.2017
Tarifvertrag AWO/ver.di Land Brandenburg

Pflege ist mehr Wert!

Zu den aktuellen Debatten um den Tarifvertrag zwischen Ver.di und der AWO in Brandenburg erklärt die Kreisverbandsvorsitzende des DGB Oder-Spree, Ingrid Freninez:

Wir sind sehr froh darüber, dass es der Gewerkschaft Ver.di nach jahrelangen harten Kämpfen gelungen ist, die Blockadehaltung der AWO zu durchbrechen und einen Tarifvertrag abzuschließen.

Die Lohnerhöhungen sind bitter nötig und am Ende auch eine gute Voraussetzung für gute Pflege der Betroffenen in den Heimen und in der ambulanten Pflege.

Die Verantwortung für die Preiserhöhungen jetzt auf die Gewerkschaften zu schieben ist abermals ein Beleg für das Missmanagement vieler Träger in der Pflege. Die Beschäftigten in den Heimen leisten eine unglaublich wichtige Aufgabe für die gesamte Gesellschaft und endlich erhalten sie den Lohn, der ihnen zusteht.

Wenn Arbeitgeber über Fachkräftemangel klagen, dann ist es in ihrem Interesse, für eine ordentliche Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen zu sorgen. Es bedurfte aber den jahrelangen Druck der Gewerkschaften, um hier endlich eine Lösung zu finden.

Der DGB fordert gleichzeitig die Landes- und Bundesregierung auf, im Bereich der Pflege endlich konkrete Lösungen durchzusetzen. Die gesetzliche Personalbemessung, ein höherer Mindestlohn in der Pflege und auch bessere Ausbildungsbedingungen sind schon lange überfällig.


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