Deutscher Gewerkschaftsbund

09.05.2018
Löhne hoch – sonst Helme runter!

Tarifbewegung Bauhauptgewerbe 2018

„Die Arbeitsbelastung steigt und das muss sich auch in den Löhnen bei den Beschäftigten im Bauhauptgewerbe niederschlagen.“, sagt der DGB-Regionsgeschäftsführer in Ostbrandenburg, Sebastian Walter. „Ich finde es gut und wichtig, dass auch Kolleginnen und Kollegen aus Ostbrandenburg am Montag nach Berlin gefahren sind, um deutlich zu machen: Gutes Geld für Gute Arbeit. Gerade die Forderung nach der Bezahlung von Wegezeiten ist eine wichtige Forderung für die vielen Beschäftigten bei uns in Ostbrandenburg. Wir stehen voll hinter der Forderung: Wegezeit ist Lebenszeit, die bezahlt werden muss.“, setzt Walter fort.

Am Montag, den 07. Mai 2018 marschierten rund 1500 Beschäftigte des Bauhauptgewerbes durch Berlin. Sie machten vor dem Hotel, in dem die Schlichtung stattfindet, halt und machten ihrem Unmut und ihre Verärgerung über die Blockadehaltung der Arbeitgeber sichtbar und hörbar Luft.

 

Hier zur Internetseite der IG BAU:

Straßenbauer mit Plänen auf der Baustelle

DGB/Simone M. Neumann


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Klausurtagung der Arbeitnehmer im Handwerk
Alljährlich treffen sich die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen im Handwerk des Kammerbezirks Frankfurt (Oder). Am 4. und 5. Mai fand in Erkner die diesjährige Klausurtagung mit vielen interessanten Themen und Gesprächen statt weiterlesen …
Artikel
Pflege ist mehr Wert!
Die DGB-Kreisvorsitzende Oder-Spree, Ingrid Freninez, zu den aktuellen Debatten um den Tarifvertrag zwischen Ver.di und der AWO in Brandenburg: "Wir sind sehr froh darüber, dass es .. Ver.di ... gelungen ist, die Blockadehaltung der AWO zu durchbrechen und einen Tarifvertrag abzuschließen. Die Lohnerhöhungen sind bitter nötig und am Ende auch eine gute Voraussetzung für gute Pflege der Betroffenen in den Heimen und in der ambulanten Pflege. ..." weiterlesen …
Pressemeldung
Wahlaufruf des DGB Ostbrandenburg/fast 20000 Menschen in der Region arbeiten ausschließlich in Minijobs
Der DGB ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei der Bundestagswahl am 24. September ihre Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit, eine verlässliche Rente, mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie mehr Fairness auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen. Im Vordergrund der Forderungen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften an die Politik stehen die Stabilisierung der gesetzlichen Rente und eine stärkere Tarifbindung. Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten