Deutscher Gewerkschaftsbund

18.07.2017

Preis für Mut und Verständigung 2017

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Mit dem Sonderpreis des ‚Band für Mut und Verständigung‘ wurde die Gewerkschafterin, Marlies Jung-Hagenow aus Joachimsthal am 13.07.2017 im Berliner Rathaus ausgezeichnet. Sie erhält die Auszeichnung in Anerkennung ihrer vielfältigen, engagierten Arbeit zur Unterstützung und Integration von jungen Geflüchteten und Familien in Joachimsthal. Als Gewerkschaftssekretärin in Rente legte sie 2015 nicht „die Hände in den Schoß“, sondern wollte Solidarität leben und engagiert sich seitdem in der Betreuung und Unterstützung von geflüchteten Kindern.

 

Preisverleih: Michael Müller übergibt Marlies Hagenow das Band für Mut und Versätnd

v.l.n.r.: Christian Hoßbach (stv. Vorsitzender DGB Berlin-Brandenburg), Lilas Hasko (aus Syrien, im Kurs von Marlis), Michael Müller (Reg. Bürgermeister von Berlin), Marlis Hagenow (Preisträgerin), Uwe Ledwig (GF NGG Region Berlin-Brandenburg), Petra Schwalbe (Vors. NGG Landesbezirk Ost) am 13.7. bei der Preisverleihung im Roten Rathaus Berlin.
©DGB Ostbrandenburg

Hintergrund:

Das Band für Mut und Verständigung wird seit 1993 vom Bündnis für Mut und Verständigung verliehen (bis 2014: „Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“), das der DGB nach den gewaltsamen Übergriffen auf Ausländer Anfang der 1990er Jahre initiiert hatte. Dem Bündnis gehören neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin und dem brandenburgischen Ministerpräsidenten unter anderem der Flüchtlingsrat Berlin, die großen Wohlfahrtsverbände, die evangelische und die katholische Kirche und die Jüdische Gemeinde zu Berlin an. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Neuköllner Bürgerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“, das Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit aus Zossen und der grenzüberschreitende deutsch-polnische "Slubfurt e.V." von Michael Kurzwelly. 


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